18.03.2018 15:05 politisches Glaubensbekenntnis

Phantomdebatten - Der Islam gehört nicht zu Deutschland

Ob sich in der SPD, der Linkspartei und bei den Gruenen besonders viele Intellektuelle befinden wage ich mal stark zu bezweifeln. Eher gehe ich davon aus das dort viele Schreihaelse und Ideologen sitzen

Ob sich in der SPD, der Linkspartei und bei den Grünen besonders viele Intellektuelle befinden wage ich mal stark zu bezweifeln. Eher gehe ich davon aus das dort viele Schreihälse und Ideologen sitzen.

Von: GFDK - Reden ist Silber - Dr. Christian Weilmeier

„Der Islam gehört nicht zu Deutschland“. Mit dieser Äußerung spaltet der neue Innenminister Horst Seehofer die deutsche Gesellschaft. Jetzt erntet er dafür scharfe Kritik von SPD, Linkspartei und den Grünen.

Na ja, ich sag mal so: Niemand käme auf die Idee zu sagen der Buddhismus, oder der Hinduismus gehöre zu Deutschland , nur weil hier auch, Budisten und Hinduisten leben. In England leben zum beispiel sehr viele Hinduisten, aber niemand in England käme aud die Idee, das der Hinduismus zu England gehöre.

Solche Debatten gibt es nur in Deutschland. Wenn ihr auf der sicheren Seite stehen wollt, sagt einfach, Mercedes Benz, VW und BMW gehören zu Deutschland, oder sagt Odin und Thor gehören zu Deutschland, schließlich herrscht hier ja Religionsfreiheit.

Ein reines politisches Glaubensbekenntnis

Im Gespräch mit WELT AM SONNTAG sagte der CSU-Parteivorsitzende: „Dass Deutschland geschichtlich und kulturell christlich-jüdisch und nicht islamisch geprägt ist, kann doch niemand ernsthaft bestreiten. Das ist für mich entscheidend, wenn es um die Frage geht, was zu Deutschland gehört.

Dr. Christian Weilmeier schreibt dazu einen Kommentar auf Facebook:

Deutschland beißt sich immer fest an sinnlosen Phantomdebatten. "Der Islam gehört nicht zu Deutschland!", ist ein reines politisches Glaubensbekenntnis, sonst nichts. Natürlich gehört der Islam nicht historisch zu Deutschland, das behauptet aber ohnehin niemand, inzwischen aber schon, man muss nur aus dem Fenster sehen.

"Der Islam soll nicht zu Deutschland gehören"

Der Satz kann also nur bedeuten "Der Islam soll nicht zu Deutschland gehören". So offen sollte man ihn aussprechen, dann kann man das offen diskutieren. Alles andere ist ein Versteckspiel.


Meine Meinung: Die Muslime in Deutschland haben ein Recht darauf, dass ihre Religion respektiert wird, so wie sie die anderen Religionen hier respektieren müssen. Ganz normal.

Meine noch persönlichere Meinung: Ich muss auch die Einlassungen eines gerade verstorbenen Atheisten als Quasi-Offenbarung der letzten Weisheit der Menschheit über mich ergehen lassen und muss das respektieren, obwohl man eine ganze Latte von Argumenten dagegen auffahren könnte, da macht mir der Islam weit weniger aus.

So hat jeder in einer offenen Gesellschaft seine Last zu tragen, aber nur so bewahren wir die Freiheit. Ansonsten gibt es Diktatur und den Verlierern des Machtkampfes wird das Maul gestopft. Ich würde mich nicht darauf verlassen, dann am Ende als Sieger oben auf dem Treppchen zu stehen.

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