27.03.2017 08:31 Eigenliebe, Machgehabe, Wichtigtuerei

Martin Schulz, ein Dummschwätzer und Wichtigtuer wird Kanzlerkandidat

Martin Schulz wird niemals Bundeskanzler

Mit Martin Schulz hat die SPD beste Aussichten niemals mehr einen Bundeskanzler zu stellen.

Martin Schulz ist neuer SPD Chef

Martin Schulz hat uns gezeigt, man muß nicht viel können, um SPD-Chef zu werden.

Martin Schulz hat kein Herz fuer kleine Leute

Martin Schulz hat kein Herz für kleine Leute.

Mit dicken Spruechen will Martin Schulz Kanzler werden

Mit dicken Sprüchen ist Martin Schulz schon immer aufgefallen, damit will er nun auch Kanzler werden.

Von: Gottfried Böhmer - Rainer Kahni

Klatschen, Bejubeln und Hosianna-Rufe - Es ist kaum zu ertragen: Teflon-Martin, der 100-Prozent-Mann, mit "Martin Schulz weht ein neuer Wind in der SPD." Auf allen Staatskanälen, im Netz, überall wird der Heilsbringer aus Brüssel gefeiert, wie Jesus nach seinen Wundertaten. Der Schulz-Effekt hat aber nur in der SPD und den Medien stattgefunden und nicht beim Wähler wie die Landtagswahl im Saarland gezeigt hat. Seine Wunderheilungen scheinen nicht zu wirken.

Der Kaiser ist nackt

Rainer Kahni meint: Nein, ich bin nicht entsetzt. Nein, ich bin nicht überrascht. Mich überrascht es nicht, dass Herr Gabriel mehr zu Hause bei seiner Familie sein will und daher entschieden hat, Aussenminister zu werden. Nein, es hat mich nicht entsetzt, dass Herr Gabriel entschieden hat, dass Herr Schulz nun Spitzenkandidat für die Bundestagswahl wird.

Schmierenkomödie der Medien

Nein, es hat mich nicht entsetzt, dass Herr Gabriel entschieden hat, dass Martin Schulz nun Parteivorsitzender der SPD wird. Nein, es hat mich wenig berührt, dass der ZDF - Chefredakteur Frey eine zu Tränen rührende Schmierenkomödie abgeliefert hat, in der er den grossartigen "Entscheidungen" des Sigmar Gabriel Respekt zollte.

Die Medien stehen Schmiere

Ich bin aber entsetzt darüber, wie selbstverständlich die Rotation von Ämtern in einer Volkspartei abläuft. Ich bin entsetzt darüber, dass die Journalisten dies für normal halten. Die Oligarchen rotieren und die Medien stehen Schmiere. Ich bin entsetzt darüber, dass viele Deutsche dies alles für Demokratie halten. Einem solchen Volk ist nicht mehr zu helfen.

Am 18. Mai 2014 haben wir geschrieben: "Wir werfen mal ein Auge auf Martin Schulz, Europas Ober-Sozialisten, der zwar nicht mit politischem Können aufwarten kann, dafür aber mit dicken Sprüchen ("Ich schwitze den Machtanspruch aus jeder Pore"), er nennt andere EU-Politikdarsteller auch gerne "Pfeifenheini", "Rindvieh" oder "dumme Gans". Martin Schultz hält sich für die einzig wahre Größe in Brüssel. Und er macht allen klar, dass nur er zum neuen Präsident der EU-Kommission taugt".

Zitat: „Es gibt eigentlich nur eine Lösung: Ich muss an die Macht."

Kommentar der "Financial Times": "Der neue Kommissionspräsident muss ein effektiver Team-Führer sein und kein lästiger Intrigant. Er muss ein guter Kommunikator sein und kein Dummschwätzer."

Dem Präsidenten des EU-Parlaments wurde Eigenliebe, Machtgehabe und Wichtigtuerei unterstellt. Der Focus schrieb dazu: "Größer als sein Dominanzgehabe ist wohl nur noch seine Eitelkeit". Die Deutschen, auch die SPD Wähler sollten sich fragen, ob wir so einen Mann an der Spitze Europas sehen wollen.

Auf energischen Widerspruch der Kirchen ist die Forderung des Spitzenkandidaten der Sozialdemokraten für die Europawahl am 25. Mai, Martin Schulz, gestoßen, Kreuze und andere religiöse Symbole aus Behörden und Schulen zu verbannen.

Was Martin Schulz von Demokratie hält, hat er am 28. Januar 2015 bewiesen:

Martin Schulz zeigte sich am 28. Januar im "heute journal" schockiert und entsetzt. Mit dem Wahlergebnis und der Koalitionsregierung von Ministerpräsident Alexis Tsipras hatte Schulz nicht gerechnet. Gerechnet hat Martin Schulz nicht mit der Demokratie. Was ist das für eine Demokratie, hat er sich gefragt. Schließlich, zum besseren Verständnis, ist er auch nur im Amt, ohne dass je ein Deutscher oder Europäer ihn jemals dazu gewählt hat.

Und nun wird der niemals vom Volk gewählte Präsident des europäischen Parlaments mit der Demokratie konfrontiert. Das ist ein Schock für den von kleinen Cliquen ins Amt gehobenen Schulz.

Bei den "nachdenkseiten" ist man geschockt: Der zweifache Schock: Schulz soll Kanzlerkandidat und obendrein Parteivorsitzender werden.

"Die bekannt gewordenen Entscheidungen der SPD-Führung wurden in Medien und von den meisten interviewten Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten begrüßt. In meinem Umfeld war man eher schockiert. Es folgen Fragen und Ergebnisse des Nachdenkens über diesen Vorgang. Das vorläufige Fazit: Martin Schulz wird uns leider keine Alternative zu Frau Merkel bringen". Albrecht Müller.

Reinhold Hauck schreibt: Die SPD hat ihre Grundsätze verraten. Und jetzt, ein paar Monate vor der nächsten Wahl soll alles anders werden? Weil man einen anderen Häuptling vorne hinstellt? Wie glaubhaft wird es, was nun im Wahlkampf getönt werden wird?

Ich glaube auf alle Fälle nichts mehr davon, selbst als früherer SPD-Wähler nicht. Wozu brauchen wir denn diesen Haufen überhaupt noch? Wer sozialdemokratische Ideologie unterstützen möchte, findet diese längst woanders, einschließlich einer äußerst kompetenten Fachfrau als Spitzenkandidatin.

Ihr Gottfried Böhmer

 

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Rainer Kahni, besser bekannt als Monsieur Rainer, ist Journalist und Autor von Polit - und Justizthrillern. Er ist am Bodensee aufgewachsen, lebt jedoch seit vielen Jahren in Paris und bei Nizza. Seine Muttersprache ist deutsch, seine Umgangssprache ist französisch. Er ist Mitglied von Reporters sans frontières und berichtet für Print - Radio - und TV - Medien aus Krisengebieten.

Gottfried Böhmer ist seit 1997 künstlerischer Direktor der Gesellschaft Freunde der Künste und Redaktionsleiter der GFDK.

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