10.07.2015 11:50 Worte eines Kompromisslosen Kunst-Kritikers

Krasses Kölner Kulturspektakel - Gila Abutalebi mischte die Kunstszene mit einem furiosen Festakt auf

Buergermeister Dr. Ralf Heiner, Konrad Adenauer, Herwig Nowak und Gela Abutalebi.

Buergermeister Dr. Ralf Heiner, Konrad Adenauer, Herwig Nowak und Gela Abutalebi.

Gila Abutalebi eroeffnete ihr zweites Atelier in Koeln.

Gila Abutalebi eroeffnete ihr zweites Atelier in Köln.

Nicht weniger als 130 Gaeste waren der Einladung der Künstlerin gefolgt.

Nicht weniger als 130 Gaeste waren der Einladung der Künstlerin gefolgt.

Gila Abutalebi

Gila Abutalebi

Die Ateliers im alten Gaswerk in Koeln-Ehrenfeld

Die Ateliers im alten Gaswerk in Köln-Ehrenfeld - Alle Bilder (c) KRAMMER

Von: GFDK - Herwig Nowak

Krasses Kölner Kulturspektakel - Keine Künstlerin kann K kunstvoller kreativer klangvoller konterkarieren. Künstlerisch kann keiner konkurrieren. Klasse! Das sind die Worte eines Kompromisslosen Kunst-Kritikers. Er sei kein Kunstbanause. Er sei fasziniert von den unendlichen K's.

Die Mutter der K- family ist jene Kölner Künstlerin, Gila Abutalebi mit Namen, die den Buchstaben „K“ seit Jahren zur Inkunabel ihrer künstlerischen Arbeit macht und ihn damit adelt. Kein “K“ ist vor ihr sicher. Ihre Begegnungen mit „K“ sind Legion; sie hat also viele Begegnungen mit “K“. Sie gestaltet das gute „K“ ebenso wie das böse „K“.

Am Anfang waren sie alleine, die Künstlerin und ihr „K“, der Buchstabe mit den drei Strichen. Es sei auch nicht Liebe auf den ersten Blick gewesen, sondern habe sich über Jahre entwickelt. Dann bekam das „K“ Besuch. “O“ klopfte an bei „K“. Es entstand „OK“ oder „KO“,und die Familie wurde und wird immer noch grösser.

Was es sonst noch über Gila Abutalebi zu sagen gibt? In der Tat sorgte sie in diesen Tagen in der „K Stadt“ für die künstlerische Sommersensation. Sie mischte die etwas sommerlich-träge Kunstszene mit einem furiosen Festakt auf, an den sich die Teilnehmer noch lange erinnern werden. Man schrieb den 26.Juni 2015 als Gila Abutalebi die Tore ihres zweiten(!) Ateliers für das kunstinteressierte Publikum öffnete.

Das geschah im Alten Gaswerk in Köln-Ehrenfeld inmitten eines Kölner Vororts, der seine industrielle Bedeutung verloren hat und sich als Hort der Medienwirtschaft und vor allem der Kunst derzeit neu erfindet. Hier ist es denn auch, wo Gila Abutalebi eine Auswahl ihres reichen Schaffens für alle, die sehen wollen, darbietet Dem Beschauer bietet sich eine Überraschungspräsentation dar.

Er ist geblendet gleichermassen von den dargestellten Sujets, ihren Umsetzungen und ihren Farben. “Das Spiel für die Augen“ wird ergänzt durch eine“ Therapie für den Geist“. Chronologisch geführt, verweilt der Besuchen zunächst vor den frühen mit starker Konsistenz gestalteten Werken, sieht sich einer Auswahl der K-Serie („In love with K“ - K Visuals) gegenüber und verweilt dann vor den jüngsten, leichten, geradezu schwebenden Bilder. Er ist Irdischem entrückt.

Nicht weniger als 130 Gäste waren der Einladung der Künstlerin gefolgt, als sie von Konrad Adenauer, Vorsitzender der Freunde des Institut Francais Köln e.V.“, begrüsst wurden .Adenauer nannte “ den Tag ein freudiges Ereignis für Köln, das geprägt wird durch die künstlerischen Eigenschaften der Kreativität, der Intelligenz und der Schönheit, die in den Bildern der Künstlerin sichtbaren Ausdruck finden.

Mit der Situation der jungen Kunst in der“ K Stadt“ beschäftigte sich Bürgermeister Dr. Ralf Heinen in seinem Grusswort. Die „K Stadt“ bietet etwa 1000 Künstlern Bleibe und Auskommen. Sie ist sich ihrer kunstfördernden Aufgabe bewust. Etwa 250 Atelierräume werden von der Stadt gefördert. Sie tragen dazu bei, junge Künstler hier heimisch werden zu lassen.

Für sie wird der Boden für die internationale Anerkennung ihrer Arbeit vorbereitet. Längerfristige Austauschprogramme werden mit einer Vielzahl ausländischer Staaten betrieben. Gila Abutalebi ist ein lebendiges Beispiel dieser Internationalität: „in der Stadt mit dem „K“, wo Kirche, Kölsch und Karneval zuhause sind, ist eine Deutsch-Iranerin mit österreichischen Wurzeln, die den Buchstabe „K“ zum Helden ihrer Werke emporgehoben hat, im Lichte der „Transzendenten Lyrik“ sesshaft geworden.“

Krönender Abschluss und Genuss für alle, die dabei waren: die Worte der Künstlerin ausdrucksstark, pointiert und mit inhaltlicher Tiefe zunächst als Dank an alle Gäste und Förderer,dann aber auch zur Unterstützung des Verständnisses ihrer Arbeiten. Höhepunkt war allerdings der Vortrag eigener Gedichte, die die Künstlerin als Multitalent in Darstellung und Sprache auswiesen.

Und noch mehr: Person und Oevre dieser liebenswerten Künstlerin bilden eine Einheit in Harmonie. Den Besuchern der Eröffnungsfeier blieb dieser glückhafte Zusammenklang nicht verborgen und sie geizten nicht mit ihrer Sympathie.

Besichtigung des Ateliers im alten Gaswerk nach Terminabsprache: 0173 – 5313266 oder info@transparente-lyrik.de

Transparente Lyrik

Gila Abutalebi

Atelier 1

Lucas - Cranach - Straße

50999 Köln

Atelier 2

Widdersdorfer Straße 190

50825 Köln

(0049) 0173-5313266

www.transparente-lyrik.de

look@transparente-lyrik.de