22.03.2018 07:24 Der „White Rabbit“ des Tages:

Hass auf Facebook gegen Matthias Matussek - Katholiken-Flachwichser

Matthias Matussek: Ich bin nicht mehr Willens, mich durch den Vorwurf des Rechtsradikalismus einschuechtern zu lassen, auf der Demo, Merkel muss weg, in Hamburg

Matthias Matussek: Ich bin nicht mehr Willens, mich durch den Vorwurf des Rechtsradikalismus einschüchtern zu lassen, auf der Demo, Merkel muss weg, in Hamburg. Foto: Matthias Matussek

Von: GFDK - Reden ist Silber

Matthias Matussek ist in Deutschland zu einem Feindbild geworden. Der einmal in Deutschland angesehene Publizist, Journalist und Autor sieht sich zunehmender Hetze im Netz ausgesetzt. Im Dezember 2014 konnte man schon auf "AFD Watch" lesen:

"Matthias Matussek hat der offenen, aufgeklärten Gesellschaft den Kampf angesagt und sich einem ‚unerbittlich rassistischen Rechtskatholizismus‘ verschrieben, der mit allem und jedem paktiert, was oder wer den Hass gegen Menschen am radikalsten durchsetzt.

Es ist Zeit, sich von Matthias Matussek zu verabschieden und ihn von der Liste der Demokraten –bzw. im Falle des Hauses Springer– von der Gehaltsliste zu streichen".

"Gute Reise ins politische Nirwana, lieber Herr Matussek!"

2012 hat Heinrich Schmitz für die GFDK Redaktion Reden ist Silber geschrieben "Fast niemand mag ihn" titelte die TAZ 2005 unverhohlen und Matthias Matussek hat als katholischer Talkshowrabauke einiges dafür getan dieser Behauptung gerecht zu werden.

Ob Heiner Geißler, Angelika Kallwass oder ein komischer Imam - wer etwas sagte, das die religiösen Gefühle des SPIEGEL-Autors verletzte, sah sich einem geradezu alttestamentarischen Verbalfuror ausgesetzt.

2013 konnte man bei uns lesen: "Wir sind Matussek! - Stellvertretend für uns alle steht Matthias Matussek am TV-Pranger"

Seinen Humor hat Matussek anscheinend noch nicht verloren, so schreibt er auf Facebook zu den Anfeindungen:

Der „White Rabbit“ des Tages:

„37 000 Likes allein unter meinem Kommentar (der satirischen Wowereit-Paraphrase „Ich bin wohl homophob, und das ist auch gut so“) auf der Redaktionsseite der Welt.

Allerdings sah die Sache auf Facebook gemischter aus, um es vornehm zu sagen: Ich habe noch nie einen derartigen Shitstorm erlebt, das Netz spielte verrückt, hier eine kleine Auswahl:


»Katholiken-Flachwichser, der ordentlich arschgefickt gehört ... und zwar weil’s dem bestimmt nicht gefällt. Oder vielleicht doch? Kill a Chris-tian, Kill one today –They don't like it down here anyway ...«
»Nicht verwunderlich, dass man das als ungefickter Wicht nicht versteht. Deswegen: Verschwinde endlich, du menschenverachtendes Arschloch


»Voller Wut zischt der gefickte Wicht!«

Und so weiter und so weiter. In erstaunlicher Vulgarität drückte eine ebenso erstaunliche Anzahl von Wortmeldungen den Wunsch aus, mit mir Geschlechtsverkehr zu haben.
Aber da kann ich nur sagen: So nicht, meine Herren. Man kann das auch höflich sagen. Ich bin kein Kind von Traurigkeit, aber glauben Sie etwa, Sie könnten mein Herz in diesem rüden Tonfall erobern?“

Matthias Matussek: Ich bin nicht mehr Willens, mich durch den Vorwurf des Rechtsradikalismus einschüchtern zu lassen. Denn er ist mittlerweile nichts anderes mehr als das: ein durchsichtiger Einschüchterungsversuch, der besonders gerne von Regierungsseite genutzt wird, besonders von linksgrün.

Ich habe auf der Montagsdemo in Hamburg gesprochen, vor deren Teilnahme der SPD-Innensenator Grothe gewarnt hat. MoPo und Focus online raunten von NPD und Reichsbürgern, ich habe keinen von denen erblickt.

Statt dessen rief diese Bürgerversammlung „Nazis raus“, nur um sicher zu gehen. Und dann „Merkel muss weg“. Ich habe die Rede auf meiner Homepage veröffentlicht, als Service für die Kollegen, die sich manchmal ungenau erinnern, was ich sage.

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