10.05.2017 06:25 verraten und verkauft

Gewerkschafter in BOSS - Anzügen, Armani - Krawatten und Gucci - Schuhene

Gewerkschaftsbosse im feinsten Zwirn

Gewerkschaftsbosse im feinsten Zwirn und dicken Limousinen, aber was haben die Arbeitnehmer davon? Foto: Pixabay

Gewerkschaften haben die Arbeitnehmer arm gemacht indem sie nicht getan haben

Gewerkschaften haben die Arbeitnehmer arm gemacht, indem sie nichts getan haben. Screenshot fb

Die Aussagen von Martin Schulz kann man wie dieses Bild auf den Kopf stellen

Die Aussagen von Martin Schulz kann man wie dieses Bild auf den Kopf stellen. Die SPD hat in ihrer gesamten Regierungsbeteiligung der letzten 20 Jahre nichts für die Arbeitnehmer getan. Foto: (c) GFDK

Von: Rainer Kahni

Nachtrag von Rainer Kahni zum 1. Mai. Alle Jahre wieder pünktlich zum 1. Mai tauschen die grossen Vorsitzenden der deutsche Gewerkschaften ihre BOSS - Anzüge, Armani - Krawatten und Gucci - Schuhe mit der Kleidung ihrer verarmten Mitglieder. Sie lassen ihre schweren Limousinen zu Hause, ihre Chauffeure haben Urlaub.

Mit altem Wanderschuhwerk bewaffnet, setzen sie sich an die Spitze ihrer jämmerlich geschrumpften Mitgliederschar und krähen ihre Parolen in die Weite. Mindestlohn von 8,50 Euro seien "Beton" Aha.

Gewerkschaften haben die Arbeitnehmer arm gemacht

Leiden die Herren Gerwerkschaftsvorsitzenden schon an einem solchen Realitätsverlust, dass sie gar nicht wissen, dass sie es waren, die einen realen Lohnverlust der deutschen Arbeiter von 20,7% seit 1991 akzeptiert haben? Im gleichen Zeitraum haben sich die Lebensunterhaltskosten teilweise verdoppelt und gar verdreifacht. (Miete, Strom, etc) Ach ja, es sind ja bald Wahlen.

Wissen sie etwa gar nicht, dass 9 Millionen Arbeiter von ihren Löhnen gar nicht leben können und vom Steuerzahler alimentiert werden müssen, statt von den Unternehmern richtig bezahlt zu werden? Ist ihnen etwa entgangen, dass ein Stundenlohn von 8,50 Euro noch unter der Armutsgrenze liegt? Kennen Sie das Leid und das Elend der Hartz IV - Bezieher nicht?

Waren sie schon mal in den vielen Suppenküchen, wo sich viele ihrer ehemaligen Mitglieder heute erniedrigen müssen? NEIN, sie wissen das alles nicht, denn sie sitzen in den Aufsichtsräten der DAX - Unternehmen und beziehen Bezüge, die weit über denen des Bundeskanzlers und Bundespräsidenten liegen.

Wähler, Anhänger und Mitglieder verraten und verkauft

Diese Arbeiterverräter haken den Tag der Arbeit ab wie einen lästigen Termin und steigen morgen wieder in ihre Limousen, um im Kanzleramt ihren Tee mit den Machthabern in diesem Lande zu nehmen.

Die Menschen in Deutscland sind nicht nur von ihren Politikern, Banken, Konzernen verraten und verkauft worden, NEIN, ihre eigenen Vertreter in den Gewerkschaften und in den Arbeiterparteien haben ihre Wähler, Anhänger und Mitglieder verraten und verkauft

Wenn die deutschen Gewerkschaften zusamen mit den angeblichen Arbeiterparteien ein einziges Mal alle deutschen Arbeitnehmer zu einem Streik aufrufen würden, dann wäre diese asoziale Bande aus Politik und Lobbyisten Geschichte. Doch so weit wird es nicht kommen, denn die Herren Arbeitervertreter haben sich längst mit den Mächtigen arrangiert.

Der Betriebsratsvorsitzende des Volkswagenkonzerns erhält Bezüge bis zu EUR 750.000,--/jährlich, so sagte er es selbst gegenüber den Medien. Er ist SPD-Mitglied und verkörpert die neue soziale Gerechtigkeit, die Martin Schulz so offensiv für dieses Land fordert.

Der reichste Kanzlerkandidat der Geschichte heißt Martin Schulz

Die Bosse der Genossen: "Martin Schulz hat in seiner Zeit bei der EU üppig verdient. Zuletzt lag sein Jahresgehalt als Präsident de EU-Parlaments weit über dem von Kanzlerin Angela Merkel. Der Finanzanalyst und Autor Jürgen Fritz hat jetzt genauer hingesehen. Und ist sicher: Schulz ist längst Millionär".

Die Demokratie ist die Hure der freien Welt, bereit sich nach Wunsch an- und auszuziehen, bereit, die verschiedensten Geschmäcker zufriedenzustellen“, stellt die indische Schriftstellerin und politische Aktivistin Arundhati Roy klar.

 

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Rainer Kahni, besser bekannt als Monsieur Rainer, ist Journalist und Autor von Polit - und Justizthrillern. Er ist am Bodensee aufgewachsen, lebt jedoch seit vielen Jahren in Paris und bei Nizza. Seine Muttersprache ist deutsch, seine Umgangssprache ist französisch. Er ist Mitglied von Reporters sans frontières und berichtet für Print - Radio - und TV - Medien aus Krisengebieten.

 

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http://www.tagesschau.de/inland/dgb-digitalisierung-101.html