23.04.2014 11:54 Ein Kommentar von Alex Clark

Amerikanern fehlt es an kritischer Selbstreflexion, sie leben in der US-Fantasiewelt

Fehlen an historischer Erinnerung

Alex Clark meint dass die USA ideologisch im finsteren Mittelalter leben. facebook.com/freiheitswerk

Von: GFDK - Alex Clark

Wer sich mit den Amerikanern, der Psyche ihrer Geostrategen und den Auswirkungen ihrer geostrategisch-militärpolitischen Konzepte beschäftigt hat weiß, dass die USA ideologisch im finsteren Mittelalter leben, obgleich diese Unkultur selbst diese Zeiten nicht erlebt und durchlitten hat. Vielleicht bestimmt gerade dieses Fehlen an historischer Erinnerung das hohe Moment ihrer globalen Gefährlichkeit für alle wie für sie selbst !?

Ich erkenne in der Breite US-amerikanischer politischer Wirklichkeit einen erheblichen Mangel an kritischer Selbstreflexion und weil der Zweifel an sich und der Richtigkeit eigener Positionen fehlen, gibt es auch keine wirklichen Werte.

Dabei meine ich nicht die, welche einen Präsidenten Obama mit Familie zur österlichen Messe in die Kirche treiben, oder solche, die regelmäßig vom Teleprompter heruntergebetet werden, sondern Werte, die den Widerspruch zwischen der sich selbst etwas vormachenden US-Fantasiewelt und der gelebten Wirklichkeit - wenn nicht auflösen - so doch wenigstens, mindestens auf ein für die Welt erträgliches Maß austarieren und in Balance bringen.

Unschuldige töten

Es ist bizarr, dass zur gleichen Zeit, da dieser Präsident empathisch scheinbar intakte Mensch, mit einer seiner Töchter händchenhaltend durch die Straßen Washingtons schlendert, seine Drohnenkrieger anonymisierte, mutmaßliche Gegner, Menschen, Frauen, Kinder, Unschuldige irgendwo auf der Welt töten, grundlos töten, denn keiner von denen bedroht die USA.

Doch verlässt man selbst einmal die Ebene empathisch, menschlicher Qualität des Denkens und sucht Zugang zur Sphäre psychopathisch bizarrer Abstraktion, die in besonderer Weise eben dem politischen und wirtschaftlichen System der USA so zu eigen sind, dann wird klar, dass hinter der fortlaufenden Zerstörung und Bedrohung durch gekaufte Terrorakte wie Drohnen globale Macht unter Beweis gestellt werden soll.

Länder instabil schießen und instabil halten

Neben dem Machtbeweis ist ein viel wichtigeres Element solcher geostrategischer, geheimdienstlicher und militärischer Handlungsweisen der USA (aufgebaut auf alte Field Manuals, die nach dem II. Weltkrieg geschaffen wurden), Länder instabil zu schießen und instabil zu halten, weil sich solche Länder relativ leicht mit politischen Marionetten bestücken lassen, die für den eigenen Vorteil ihr Volk und seine Ressourcen weit unter tatsächlichem Wert verschleudern und damit das mittelalterliche US Raubrittertum wirtschaftlich lukrativ halten.

Die NATO ein Deckmantel für bizarre Militäraktionen

Nicht anders ist der Plan in der Ukraine, doch er geht nicht so reibungslos auf wie in anderen Ländern und es ist nicht nur wegen Russland wesentlich komplexer, sondern auch deswegen, weil sich der CIA Sniper-Putsch in der Ukraine in einem komplexen Szenario auch gegen die europäische Integrität richtet, die faktisch an Wert verlorene NATO, die der USA so gerne als Deckmantel ihrer bizarren Militäraktionen dient, quasi in einem Russland-Bedrohungs-Bootcamp wieder auf Linie gebracht werden soll; es geht auch wieder um Ressourcen - Öl, Schiefergas, andere Rohstoffe, Ackerland und klar, den alten Erzfeind Russland wollte man ja auch schon immer zur Strecke bringen und man meint es ist Zeit, denn während die USA in Schulden ersterben, ist Russland liquide in Geld, Öl und Gas, welches NICHT aus Schiefergestein herausgesprengt werden muss.

Die Ukraine, so viel noch am Schluss, ist ein Land, welches in den 20 Jahren nach Tschernobyl ca. 7 Mio. Menschen verlor,, eine der niedrigsten Lebenserwartungsquoten in Europa hat, die höchste Zahl an HIV infizierten und aidskranken Menschen auf dem Kontinent aufweist und mit diesen bereits ideal instabilen Verhältnissen das perfekte Ziel für US Raubrittertum und westliche Mitmacher ist. Sie müssten sich alle in Grund und Boden schämen, was sie in und mit diesem Land bereits gemacht und angestellt haben.

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