30.06.2013 08:50 hinter die kulissen geschaut

Würzburger Mozartfest: Schülerinnen erforschen die Geschichte des Mozartfestes

Schüler des Wirsberg-Gymnasiums beim Mozartfest

Das Mozartfest rief das Wirsberg-Gymnasiums zu einem sogenannten W-Seminar (Wissens-Seminar) auf, an dem sich zwölf Schülerinnen aus der Abitur-Qualifikationsstufe 2011 – 2013 beteiligten. Foto: Mozartfest Würzburg

Von: GFDK - Karin Rawe

Schon seit vielen Jahren präsentiert das Würzburger Mozartfest mit Erfolg nicht nur spannende Programme für das „normale“ Konzertpublikum, sondern auch attraktive Angebote für die Jugend – dabei bildet die Zusammenarbeit mit den Schulen der Stadt einen von mehreren Schwerpunkten.

Seit einiger Zeit gibt es auch verstärkt eine Öffnung der Schulen hin zur realen Welt, zu Universität, Wirtschaft und Beruf – und zur Kultur. Besonders die neu gestaltete Oberstufe des Gymnasiums mit ihren wissenschafts- bzw. praxisorientierten Seminaren ist ständig auf der Suche nach passenden Anschlussstellen zwischen Schule und Leben.

Im 90. Geburtstag des Mozartfestes, eines überregional renommierten, dabei aber auch stark lokal verwurzelten Musikfestivals, lag eine solche Anschlussstelle: 90 Jahre Kulturarbeit bieten geschichtliche, soziologische, ästhetische und viele andere Betrachtungsansätze. Diese Chance nutzten Mozartfest und Wirsberg-Gymnasium, ansässig am Pleidenturm in Würzburg, zu einem sogenannten W-Seminar (Wissens-Seminar), an dem sich zwölf Schülerinnen aus der Abitur-Qualifikationsstufe 2011 – 2013 beteiligten.

Die Schülerinnen konnten unter Themen zu Mozart (z. B. „Reisen zu Mozarts Zeiten“) und zum Mozartfest (z. B. „Die Anfänge des Mozartfestes“, „Das Mozartfest im Dritten Reich“) wählen und mussten dazu recherchieren. Der Schülerin Jessica Endres („Mozartfest und Jugend“) hat das Projekt neue Erkenntnisse gebracht: „Es hat Spaß gemacht, sich mit dem Mozartfest zu befassen. In Würzburg hört man ja immer wieder davon, aber durch das Projekt haben wir ‚hinter die Kulissen’ schauen können und viel Neues entdeckt. Ich finde es gut, dass das Mozartfest seit einigen Jahren so viele Angebote für Kinder und Jugendliche macht.“ Magdalene Oskar hat sich mit dem Mozartfest in der Bundesrepublik beschäftigt: „Mir hat besonders gut gefallen, dass wir bei der Arbeit an unseren Seminararbeiten gelernt haben, eigenständig zu recherchieren und das gefundene Material auszuwerten. Dass es sich dabei um ein Festival in unserer eigenen Stadt handelt, hat die Sache noch interessanter gemacht.“

Die im Verlauf der Seminararbeit entstandenen Überlegungen fanden Eingang in zwölf Abschlussarbeiten, die in einer Broschüre in gekürzter Form zusammengefasst wurden. Diese Broschüre präsentierten nun die beteiligten Schülerinnen des Wirsberg-Gymnasiums, ihr Lehrer Gerhard Luber, Schulleiterin Monika Zeyer-Müller und Mozartfest-Geschäftsführerin Karin Rawe der Öffentlichkeit.

Die Broschüre ist zum Preis von 2,50 € (Druckkostenbeitrag) im Wirsberg-Gymnasium oder im Mozartfest-Büro erhältlich.

 

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