09.09.2011 07:13 Mit 30.000 Euro dotiert

Wilhelm-Raabe-Literaturpreis: Vier KiWi-Autoren nominiert - der Preis zählt zu den bedeutendsten literarischen Auszeichnungen Deutschlands

Angelika Klüssendorf(C)Alex Reuter

Von: Kiepenheuer & Witsch

In diesem Jahr wurden gleich vier Autoren von Kiepenheuer & Witsch für den Wilhelm-Raabe Literaturpreis nominiert.


Der 30.000 Euro dotierte Preis wird jährlich vergeben und zählt zu den bedeutendsten literarischen Auszeichnungen Deutschlands. Zu den letzten Preisträgern zählten Katja Lange Müller, Wolf Haas, Ralf Rothmann, Jochen Missfeldt und Rainald Goetz. Die diesjährige Verleihung findet im November statt.
Der Verlag freut sich sehr und gratuliert den nominierten Autoren!

Die nominierten Autoren von Kiepenheuer & Witsch:

Angelika Klüssendorf: »Das Mädchen«

Angelika Klüssendorf, die kühle Meisterin unter den Meistern der Gesellschaftsprosa (»Die Zeit«) wird nominiert mit ihrem Roman »Das Mädchen«. Das Buch steht in diesem Jahr ebenfalls auf der Longlist des Deutschen Buchpreises 2011.

»Es tut weh dieses Buch, man hält seine Lektüre manchmal nur ganz schwer aus, seltsam gut tut es aber auch. Starkes Mädchen. Starkes Buch.« Elmar Krekeler, Welt Kompakt

Michael Kumpfmüller: »Die Herrlichkeit des Lebens«

Michael Kumpfmüller, der mit seinem Buch die letzte große Liebe Franz Kafkas zu Dora Diamant behandelt: »Die Herrlichkeit des Lebens«

»Sein tragisch-schöner Liebesroman zeigt uns einen Franz Kafka, den wir erkennen und so doch noch nicht kannten.« Oliver Jungen, Frankfurter Allgemeine Zeitung

Uwe Timm: »Freitisch«

Uwe Timm, mit seiner Novelle »Freitisch«, die einen besonderen , einen berühmten Bezugspunkt hat: Arno Schmidt.

»Anspielungen auf Arno Schmidt und Zitate aus seinem Werk durchziehen die Erzählung, die zwanglos, mit einer sehr entspannt wirkenden Anmutung von Zerstreutheit, zwischen damals und heute hin- und herspringt.«
ZEIT Literatur

Feridun Zaimoglu: »Ruß«

Feridun Zaimoglu mit seinem neuen Roman »Ruß«, in dem er das Drama eines Menschen zeigt , den kaum noch etwas im Leben hält, vor dem Hintergrund einer Welt, die durch eine lange Tradition geprägt ist und sich gerade neu erfindet.

»So kunstvoll wie immer, aber dieses Mal mit den Mitteln der Verknappung, hat Zaimoglu einen lebensklugen und spannenden Roman über Deutschlands verwildernden Westen geschrieben« Meike Fessmann, Süddeutsche Zeitung

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