21.11.2011 07:52 DEUTSCHER KULTURRAT

UNESCO nicht im Regen stehen lassen, sonst sind massive Einschnitte in der Arbeit unausweichlich

Von: DEUTSCHER KULTURRAT

Deutscher Kulturrat fordert Auswärtiges Amt und private Förderer auf, zusätzliche Mittel für UNESCO bereitzustellen.

Berlin, den 11.11.2011. Der Deutsche Kulturrat, der Spitzenverband der Bundeskulturverbände, fordert das Auswärtige Amt auf, die UNESCO unmittelbar mit zusätzlichen Mitteln zu unterstützen.

Der UNESCO fehlen bereits im laufenden Haushaltsjahr 65 Mio. Dollar, da die USA nach der Aufnahme Palästinas in die UNESCO ihre Zahlungen an diese einstellten. Dieser drastische Etateinbruch im laufenden Haushalt kann durch normale Einsparungen nicht ausgeglichen werden. Wenn keine zusätzlichen Mittel bereit gestellt werden, sind massive Einschnitte in der Arbeit unausweichlich.

Die UNESCO hat daher die Staaten und private Geldgeber zu Spenden aufgefordert. Diese Mittel sollen dazu beitragen, dass die UNESCO ihre Arbeit in den verschiedenen Feldern fortführen kann.

Der Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates, Olaf Zimmermann, sagte: „Es ist gut, dass die Koalitionsfraktion in der gestrigen Bereinigungssitzung des Haushaltsausschusses ihren Antrag zurückgezogen hat, die Mittel für die UNESCO einzufrieren.

Damit ist es aber nicht getan. Es geht vielmehr darum, zusätzliche Verantwortung zu übernehmen und durch weitere Mittel zu beweisen, wie wichtig die Arbeit der UNESCO ist.

Aber auch private Organisationen wie z.B. Stiftungen können internationale Verantwortung übernehmen, in dem sie nennenswerte Geldbeiträge für die UNESCO zur Verfügung stellen. Das Auswärtige Amt, aber auch private Förderer wie Stiftungen sind gefordert, die UNESCO nicht im Regen stehen zu lassen.“

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