29.07.2012 07:21 Die Parodie zum SM-Aufreger "Fifty Shades of Grey"

"Sixty Shades of Blood" - Nie war offensichtlicher, dass kommerzieller Erfolg kaum etwas mit literarischer Qualität zu tun hat

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Es gibt gute Bücher und weniger gute Bücher. Dann gibt es schlechte Bücher. Und schließlich "Fifty Shades of Grey". Dieses Phänomen entzieht sich jedem rationalen Verständnis. Nie war offensichtlicher, dass kommerzieller Erfolg kaum etwas mit literarischer Qualität zu tun haben muss, ja dass hier diese beiden beiden Größen geradezu negativ korreliert. Ein Wunder. Ein Rätsel. Eine Steilvorlage.

Denn der Orkanwirbel um den Pseudo-SM-Roman hat nun einen neuen Tiefdruck-Ableger gebildet: "Sixty Shades of Blood" von F. M. Wuzinsky. Diese Satire nimmt nicht nur das titelähnliche Vorbild ins Visier, sondern nebenbei noch eine Reihe anderer Bücher, Filme, Produkte, Zeitgeister etc. Hinter dem Pseudonym verbirgt sich eine bekannte deutsche Autorin, die hier ihrer Lust an der genüsslichen Demontage keine Zügel anlegt.

Die Autorin im Interview: "Ich saß mit E. L. James am Tisch. Sie streckte mir die rechte Wange entgegen und flehte mich um eine lange Gerade an. Ich bin kein Unmensch, ich tat ihr den Gefallen. Dann die linke. Wieder die rechte. Die Mitte. Nasenbeinbruch. Und die linke. Und..."

"Sixty Shades of Blood. Episode I: Rote Lust" ist ab sofort bei Amazon als eBook und als Taschenbuch zu haben. Für kritische Kunden gibt es eine umfangreiche Leseprobe:

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Die Episoden II bis IX wurden der Welt ebenfalls bereits angedroht.

Kontakt: f.m.wuzynski@gmx.de