27.01.2017 13:52 Papier hat zahlreiche Vorteile

Nachhaltigkeit für Unternehmen am Beispiel des Papiers

Papier hat zahlreiche Vorteile gegenüber Kunststoff und Plastik

In den Zeiten der digitalen Kommunikation sollte der Verbrauch von Papier gesunken sein. Eigentlich. Doch das ist nicht der Fall. Bild: © istock.com/cyano66

Von: GFDK - Redaktion

Deutschland gehört nach den USA zu den größten Importeuren von Papier. Der Verbrauch dieses Materials stieg weltweit von 130 Millionen Tonnen im Jahr 1970 auf über 450 Millionen Tonnen im Jahr 2016. Seit vielen Jahren werden Unternehmen in die Verantwortung genommen, wirtschaftlich nachhaltig zu handeln.

Hierzu gehört auch der sorgsame Einsatz von Ressourcen. Welche praktischen Möglichkeiten es für Firmen gibt, mit Papier und seinen Erzeugnissen nachhaltig umzugehen, erfahren Sie in diesem Beitrag.

Papier aus zertifizierten Quellen

Papier ist nicht gleich Papier. Damit ein Unternehmen nachhaltig handelt, sollte es gezielt auswählen, woher das Material stammt. Eine Nutzung von recyceltem Papier ist möglich, das mittlerweile in einer hohen Qualität verfügbar ist. Ebenso können Frischfaserpapiere aus zertifizierten Quellen verwendet werden. Ein Hinweis darauf ist beispielsweise das FSC-Logo, das gewährleistet, dass das Holz nicht aus Raubbau oder illegalem Holzeinschlag gewonnen wurde.

Im Gegensatz zu Kunststoff bzw. Plastik hat Papier zahlreiche Vorteile. Es wird aus Holz gefertigt, einem nachwachsenden Rohstoff. Sowohl das Recycling als auch die Entsorgung gestalten sich einfach.

Unternehmen können zum Beispiel ihre Verpackungsmaterialien wie Briefumschläge, Versandtaschen oder Faltkartons bei Herstellern beziehen, die aus umweltfreundlichem Papier produzieren, wie es etwa bei den unter https://www.biobiene.com/kartons-schachteln.html zu  findenden Produkten der Fall ist. Darüber hinaus kann jeder Angestellte einer Firma daran mitwirken, den Papierverbrauch insgesamt zu senken.

Praktische Tipps für den Büroalltag

In den Zeiten der digitalen Kommunikation sollte der Verbrauch von Papier gesunken sein. Eigentlich. Doch das ist nicht der Fall. Oftmals drucken Mitarbeiter E-Mails und Unterlagen aus, die sie problemlos auf einem Datenträger oder in der Cloud speichern und für andere sichtbar machen können. Es geht also darum, im einzelnen Fall die Notwendigkeit zu prüfen, ob ein Druck notwendig ist oder nicht.

Angestellte können beispielsweise beide Seiten eines Blattes bedrucken. Das Papiervolumen reduziert sich damit um die Hälfte. Ebenso kann einseitig bedrucktes Papier für Notizen verwendet werden. Allerdings ist hier Vorsicht geboten, dass sich auf diesen Blättern keine sensiblen Daten wie Gehaltsabrechnungen, Umsätze oder Vertragsinhalte befinden.

Die Verwendung von Papier aus zertifizierten Quellen und der sorgsame Einsatz dieser Ressource stärkt nicht nur das Image eines Unternehmens in Sachen Nachhaltigkeit, sondern trägt auch zum Umweltschutz bei. Wenn der Verbrauch des Materials innerhalb der Firma sinkt, schlägt sich dies auch positiv in der Bilanz nieder