02.03.2015 18:34 spirituelle Musik

Musikfest für die Seele: 22.000 Besucher bei »Lux aeterna« 2015

Thomas Hengelbrock

Thomas Hengelbrock © Gunter Gluecklich / NDR

Concerto con Anima

Concerto con Anima © Colin Joy

Mirel Wagner

Mirel Wagner © Aki Roukala

Von: GFDK - Elena Wätjen

Mit 24 Konzerten, darunter 14 Elbphilharmonie Konzerte sowie sechs Veranstaltungen der Ensembles und Konzertreihen des NDR, einem Tanzprojekt und insgesamt rund 22.000 Besuchern geht heute Abend die zweite Ausgabe des Festivals »Lux aeterna« (3. Februar bis 2. März) zu Ende. Elf ausverkaufte Konzerte und eine durchschnittliche Auslastung von 85 Prozent bestätigen die Nachfrage des Hamburger Publikums nach diesem »Musikfest für die Seele«.

Mit dem Schwerpunkt auf spiritueller Musik gestalteten hochkarätige Hamburger Ensembles wie das NDR Sinfonieorchester unter Thomas Hengelbrock, der NDR Chor, die Philharmoniker Hamburg unter Simone Young, das Ensemble Resonanz, der Chor St. Michaelis sowie der Monteverdi-Chor Hamburg gemeinsam das abwechslungsreiche Programm.  Abgerundet wurde »Lux aeterna«, das in den Hamburger Hauptkirchen St. Katharinen, St. Michaelis und St. Petri, in St. Nikolai am Klosterstern, im St. Marien-Dom Hamburg, der Christuskirche Othmarschen, in der Kulturkirche Altona, in der Laeiszhalle, im KörberForum, auf Kampnagel, im Rolf-Liebermann-Studio und im resonanzraum im Medienbunker Feldstraße stattfand, durch Veranstaltungen mit herausragenden Musikern aus aller Welt – die reichten von Tan Duns eindrucksvoller »Water Passion« bis zu einem Konzert mit dem italienischen Kontrabassoktett Ludus Gravis und einer bewegenden Tanzperformance auf Kampnagel. 

Lux Aeterna Konzert mit großem Erfolg beendet

Zu den Highlights von »Lux aeterna« 2015 zählten unter anderem das ausverkaufte Eröffnungskonzert mit dem chinesischen Komponisten Tan Dun und seiner »Water Passion« in St. Katharinen, die Konzerte des berühmten katalanischen Gambisten Jordi Savall in St. Michaelis und St. Katharinen sowie die ausdrucksstarke Lesung von Wolfgang Herrndorfs »Arbeit und Struktur« mit der Schauspielerin Birgit Minichmayr, kombiniert mit Haydns »Die sieben letzte Worte«, das vom Ensemble Resonanz gespielt wurde. Weitere Programm-Höhepunkte waren zwei Konzerte mit der charismatischen Geigerin Patricia Kopatchinskaja und dem NDR Sinfonieorchester unter Leitung von Thomas Hengelbrock in der Laeiszhalle sowie der Telemann-Abend mit dem Baroque Orchestra B'Rock und dem NDR Chor in der Reihe NDR Das Alte Werk, ein Klavier-Soloabend mit dem französischen Pianisten Pierre-Laurent Aimard und ein Konzert mit dem persischen Streichlauten-Virtuosen Kayhan Kalhor in der Kulturkirche Altona. 

Ausverkaufte Aufführungen

Zu den ausverkauften Aufführungen in der Kulturkirche Altona zählten die Konzerte des italienischen Kontrabassoktetts Ludus Gravis und des Gurdjieff Folk Instruments Ensembles, das auf authentischen kaukasischen und arabischen Instrumenten musizierte. Großen Anklang beim Publikum fanden auch die Tanztheater-Produktion »iTMOi« (in the mind of igor) des Londoner Choreografen Akram Khan auf Kampnagel sowie das große Musikvermittlungsprojekt »Dona nobis pacem« mit zwölf katholischen Grundschulklassen im St. Marien-Dom Hamburg.  Simone Young und die Philharmoniker Hamburg haben mit Bruckners fünfter Symphonie in der Laeiszhalle feierlich das diesjährige »Musikfest für die Seele« beendet.

elena.waetjen@elbphilharmonie.de