27.02.2015 08:53 clowneske Artistik

Münchner Schauspielstudent Merlin Sandmeyer erhält den O.E. Hasse-Preis 2015

Die Auszeichnung erhält Merlin Sandmeyer für die Wandlungsfähigkeit und clowneske Artistik, mit der er in der Inszenierung von Michail Bulgakows „Hundeherz“ im Werkraum der Münchner Kammerspiele überzeugte. (c) Federico Pedrotti

Von: GFDK - Akademie der Künste

Die O.E. Hasse-Stiftung vergibt den O.E. Hasse-Preis 2015 an Merlin Sandmeyer, Schauspielstudent der Otto-Falckenberg-Schule in München. Der Preis ist mit 5.000 Euro dotiert und wird im jährlichen Wechsel an Studierende der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ Berlin und der Otto-Falckenberg-Schule vergeben, um herausragende Begabungen zu fördern.


Die Auszeichnung erhält der 1990 in Saarbrücken geborene Merlin Sandmeyer für die Wandlungsfähigkeit und clowneske Artistik, mit der er in der Inszenierung von Michail Bulgakows „Hundeherz“ im Werkraum der Münchner Kammerspiele unter der Regie von Matthias Günther den von einem ehrgeizigen Mediziner zum Sowjetmenschen umoperierten Hund spielt, der die Erwartungen seines Schöpfers dann doch enttäuscht. Aber auch in ganz zurückgenommener Spielwut (wie in einem Szenenstudium als Clavigo) wirkt er sehr überzeugend und konzentriert.

Preisverleihung in den Münchner Kammerspiele

Die Preisverleihung findet am 22. April im Werkraum der Münchner Kammerspiele statt, im Anschluss an die Jahrgangsinszenierung des 3. Studienjahres der Otto-Falckenberg-Schule, „Glow! Box BRD“ von Anne Habermehl (Regie: Jorinde Dröse), in der Merlin Sandmeyer alle Register seines Könnens in mehreren Varianten des „Sein oder Nichtsein“-Monologs zieht. Akademie-Mitglied Klaus Völker hält die Laudatio.


Der O.E. Hasse-Preis wird seit 1981 von der O.E. Hasse-Stiftung vergeben, die von der Akademie der Künste betreut wird. Die Akademie erfüllt damit das Vermächtnis des Bühnen- und Filmschauspielers Otto Eduard Hasse (1903-1978), der eine Geldsumme für Preise zur Förderung des Schauspielernachwuchses bestimmt hatte. Das Auswahlgremium für die Preisvergabe setzt sich aus Mitgliedern des Vorstands der Stiftung zusammen.

Zum Vorstand gehören die Vorsitzenden Klaus Missbach (Geschäftsführender Dramaturg des Wiener Burgtheaters) und Max Wiener (Zürich) sowie André Jung (Schauspieler, München) und Klaus Völker (Dramaturg, Berlin), die beide Mitglied der Sektion Darstellende Kunst der Akademie der Künste sind.


Die Preisträger der letzten Jahre waren Marcel Kohler (Berlin, 2014), Anna Drexler (München, 2012), Maximilian Jaenisch (Berlin, 2011) und Peter Fasching (München, 2010).


Veranstaltungshinweis:

Mittwoch, 22. April 2015, 19.30 Uhr
Werkraum der Münchner Kammerspiele, Hildegardstr. 1, 80539 München

O.E. Hasse-Preis: Merlin Sandmeyer
Studierende des 3. Studienjahres an der Otto-Falckenberg-Schule München spielen „Glow! Box BRD“ von Anne Habermehl unter der Regie von Jorinde Dröse. Anschließend Preisverleihung. Laudatio Klaus Völker

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