10.10.2014 09:15 alltägliches

Kunstpreis vergeben: Michael Volkmer erhält WeldePublikumspreis

Kunst von Michael Volkmer

Michael Volkmer verändert mit seiner Kunst verarbeitet und verfremdet Fundstücke und Alltagsgegenstände wie Spirituosenflaschen (c) Welde

WeldePublikumspreis geht an Michael Volkmer

Künstler und WeldePublikumspreisträger Michael Volkmer (c) Welde

Von: GFDK - Peter Verclas

Der Künstler und WeldePublikumspreisträger Michael Volkmer, er hat sein Atelier in Neuhofen in der Pfalz, verarbeitet und verfremdet Fundstücke und Alltagsgegenstände, wie Rad-Zierblenden, Spirituosenflaschen oder Lampengestelle und lackiert diese in der Farbe Hell-Elfenbein. Anschließend kombiniert er sie zu Installationen oder Collagen und stellt dabei kulturhistorische Bezüge her.

Die Auseinandersetzung mit kulturhistorischen Bezügen ist Michael Volkmer in seiner Kunst wichtig. Diese Bezüge können bespielweise religiöser Natur sein, wie in dem mit dem WeldePublikumspreis 2014 ausgezeichneten Werk "FUN", das den Begriff FUN mit einem gekreuzigten Jesus kombiniert. Auch sakrale Räume wie Kirchen faszinieren Volkmer wegen ihres ausdrucksstarken Symbolcharakters.

 

Kunst mit Symbolcharakter

Die Kunst von Michael Volkmer verleiht Räumen einen neuen Charakter und verändert sie. Volkmer arbeitet gerne situativ, er will es so. Das heißt, dass er auf die räumlichen Gegebenheiten eines Ausstellungsraumes eingeht und diese aufgreift: "Es ist spannend, eine andere Betrachtungsweise des Raums und ein anderes Raumgefühl zu schaffen", so Volkmer. Zusammen mit seiner künstlerischen Partnerin, der Dresdenerin Birgit Schuh, nimmt Volkmer auch künstlerische Gesamtgestaltungen von funktionalen Räumen vor; so wurde etwa die Gästewohnung des Arp Museum in Remagen bei Köln in ein bewohnbares Kunstwerk verwandelt.

 

Kunst in Mannheim

Schon während seines Studiums der Freien Kunst in Mannheim hat Michael Volkmer begonnen, alltägliche Gegenstände und Fundstücke zu verwenden. Dazu sagt er: "Ich finde es interessant, den Charakter eines Fundstücks zu erkennen und zu experimentieren, wie dieser betont oder auch verfremdet werden kann." Diese Objekte bearbeitet Volkmer handwerklich, zum Beispiel sägt er Buchstaben aus oder lackiert Oberflächen, meist in der Farbe Hell-Elfenbein. "Ich habe einen neutralen Farbton gesucht, der farbpsychologisch nicht mit allzu vielen Assoziationen besetzt ist", sagt Volkmer. Ein Vorteil für die Kunst liege darin, dass der Rezipient unvoreingenommen und ohne störende Assoziationen an das Kunstwerk herangehen könne.

 

Kurzbiographie Michael Volkmer

1966                geboren in Ludwigshafen

1990 - 1994    Studium der freien Kunst, Mannheim

 

Preise und Stipendien (Auswahl)

2013                Mahnmal für die Opfer der Zwangssterilisierung,

                        1.Preis Wettbewerb und Ausführung, Mannheim

2010                Großer WeldeKunstpreis der Metropolregion Rhein- Neckar

2009                Kunst am Bau, 1.Preis Wettbewerb und Ausführung,

                        Klinikum der Johannes Gutenberg Universität, Mainz

 

Einzel- und Gruppenausstellungen (Auswahl)

Dresden, Frankfurt, Köln, Stuttgart, Hannover, Berlin, Düsseldorf, Nürnberg,

Wien, Paris, Kopenhagen, Istanbul  u.a.

 

Die fünf WeldePublikums-Preisträger im Überblick

Dietmar Brixy lebt und arbeitet in Mannheim. Das jetzt mit dem WeldePublikumspreis ausgezeichnete Werk, ein Ölgemälde, stammt aus der 2012 begonnenen Werkreihe "Discover".

Konstantin Voit betreibt in Mannheim die "Malfabrik". Den WeldePublikumspreis 2014 erhielt er für das Werk "Evolution".

Marisa Vola lebt in Heidelberg. Den WeldePublikumspreis 2014 erhielt sie für das gewebte Werk "Webthings".

Michael Volkmer lebt und arbeitet in Neuhofen bei Ludwigshafen. Den WeldePublikumspreis 2014 erhielt er für sein Werk "FUN".

Olga Weimer & Marcel Weber sind in Mannheim ansässig. Ihr mit dem WeldePublikumspreis 2014 ausgezeichnetes Werk ist ein Ölgemälde mit dem Titel "Strandgut".

 

Informationen zum Publikumspreis 20 Jahre WeldeKunstpreis 2014

  • Preisverleihung und Vernissage: Montag, 20. Oktober, 19 Uhr, Palais Hirsch, Schlossplatz 2, 68723 Schwetzingen
  • Preisträger-Ausstellung mit mehreren Arbeiten jedes der 5 Publikumspreisträger: 21. Oktober bis 23. November, Kunstverein Schwetzingen, Palais Hirsch. Öffnungszeiten: Mittwoch bis Sonntag 14-18 Uhr, Eintritt frei.

 

Hinweise für Journalisten

  • Onlinegalerie Werke der Retrospektive 20 Jahre WeldeKunstpreis: www.welde.de
  • Alle Fotoverweise: Welde

 

Über Welde
Welde ist eine familiengeführte Braumanufaktur, die seit 1752 in der Metropolregion Rhein-Neckar für traditionelle und innovative Braukunst steht. Durch die erste Mehrweg-Individualflasche auf dem deutschen Biermarkt, die tanzende WeldelustFlasche, hat Welde eine hohe Wiedererkennung und Identifikation geschaffen, die für ein junges, genussbetontes und kulturaffines Produkt steht. Diese klare Marktpositionierung wird unter anderem durch den WeldeKunstpreis und das große WeldeFest unterstützt. Neben der von Öko-Test mit der Note "Sehr gut" bewerteten Leitmarke Welde No. 1 Premium Pils (laut Fachpresse eine der vier Kult-Biermarken in Deutschland) produziert Welde das Bio-Bier "Naturstoff", Welde Kurpfalz Premium Export, ein Vollsortiment an Weizenbieren, darunter das Sportweizen (alkoholfrei), zweierlei Fassbrause auf Limonadenbasis sowie die Mixgetränke Naturradler und WeizenGrape (Hefeweizen Pampelmuse).

 

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68723 Plankstadt-Schwetzingen

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