04.11.2012 08:04 Preise für die besten Kurzfilme

Kulturstaatsminister Bernd Neumann hat in München den Deutschen Kurzfilmpreis 2012 verliehen

Zum ersten Mal in der Geschichte des Deutschen Kurfilmpreises zeichnete Kulturstaatsminister Bernd Neumann den besten Experimentalfilm und den besten Animationsfilm gesondert aus. Preise gab es für die besten Kurzfilme in folgenden fünf Kategorien:

Staatsminister Bernd Neumann Foto Heinrich Böll Stiftung

Von: GFDK - Bundesregierung.de

Kulturstaatsminister Bernd Neumann hat in München den Deutschen Kurzfilmpreis 2012 verliehen. Ausgezeichnet wurden Kurzfilme in fünf Kategorien. Außerdem vergab der Kulturstaatsminister einen Sonderpreis.

Zum ersten Mal in der Geschichte des Deutschen Kurfilmpreises zeichnete Kulturstaatsminister Bernd Neumann den besten Experimentalfilm und den besten Animationsfilm gesondert aus. Preise gab es für die besten Kurzfilme in folgenden fünf Kategorien:

  • Der Deutsche Kurzfilmpreis in der Kategorie Spielfilme mit einer Laufzeit bis sieben Minuten ging an Till Nowaks Kurzfilm "The centrifuge brain project" (Hersteller: framebox).
  • Den Preis für einen Spielfilm mit einer Laufzeit von mehr als sieben bis 30 Minuten erhielt der Kurzfilm "Heimkommen", eine Koproduktion der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin mit dem Rundfunk Berlin-Brandenburg. Regie führte Micah Magee.
  • "Feiertage" in der Regie von Christin Freitag und Hanna Mayser (Hersteller: Deutsche Film- und Fernsehakademie Berlin) wurde als bester Dokumentarfilm ausgezeichnet.
  • Den Kurzfilmpreis in Gold als bester Animationsfilm gewann der Kurzfilm "Die Prinzessin, der Prinz und der Drache mit den grünen Augen" (Hersteller: Studio Soi GmbH & Co. KG Filmproduktion, Ludwigsburg. Regie: Jakob Schuh und Bin-Han To).
  • Als besten Experimentalfilm prämierte der Kulturstaatsminister "Ich fahre mit dem Fahrrad in einer halben Stunde bis an den Rand der Atmosphäre" von Michel Klöfkorn, Frankfurt/Main.

Der Sonderpreis für einen Spielfilm mit mehr als 30 bis 78 Minuten ging an "Dicke Mädchen" in der Regie von Axel Ranisch (Hersteller: Sehr gute Filme GbR, Berlin).
 

Neumann: Kurzfilme gehören auf die große Leinwand

Die Preisverleihung fand in diesem Jahr in der Hochschule für Fernsehen und Film München statt. Vor der Galaveranstaltung hatte die Hochschule zu einem Workshop zum Thema "Vom Kurzfilm zum Spielfilm" eingeladen.

"Das Interesse am Deutschen Kurzfilmpreis war in diesem Jahr so groß wie nie", freute sich Neumann in seiner Rede. Noch nie seien so viele Filme für die Auszeichnung vorgeschlagen worden.

Kurzfilme sollten auch auf der großen Leinwand zu sehen sein, forderte Neumann. Die Filmförderungsanstalt werde deshalb ihre Zuschüsse an Kinos erhöhen, die Kurzfilme zeigen.

Ausdrücklich begrüßte Neumann den deutschen Kurzfilmtag am 21. Dezember, den die AG Kurzfilm in diesem Jahr zum ersten Mal veranstaltet. Er werde für mehr Öffentlichkeit sorgen, ist sich Neumann sicher.

Quelle:
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