30.06.2012 07:38 für die Persönlichkeits- und Identitätsentwicklung

Kulturelle Bildung ist Kernthema der deutschen Gesellschaft - verstärkt Kindern aus sozial schwächeren Haushalten muß der Weg zur kulturellen Bildung geebnet werden

Von: Deutscher Kulturrat

Bildungsbericht Deutschland mit Schwerpunkt kultureller Bildung vorgestellt. Berlin,- Der Deutsche Kulturrat, der Spitzenverband der Bundeskulturverbände, unterstreicht die zentrale Aussage des heute vorgestellten Bildungsberichtes, dass kulturelle Bildung zentraler Bestandteil der Bildung in Deutschland ist.

Neben der hohen Relevanz der kulturellen Bildung für die Persönlichkeits- und Identitätsentwicklung aller Altersgruppen wurde bei der heutigen Vorstellung des Bildungsberichts deutlich, dass in allen gesellschaftlichen Gruppen ein breites Interesse an kultureller Bildung besteht.

Bei der Vorstellung des Bildungsberichtes wurde zudem deutlich, dass kulturelle Bildung kein Randthema der Gesellschaft ist, sondern einen wertvollen und unverzichtbaren Beitrag zur gesellschaftlichen wie individuellen Entwicklung jedes Einzelnen leistet.

Auffallend ist, dass die künstlerischen Interessen der Eltern sowie ihre soziale Lage die kulturelle Bildung ihrer Kinder stark befördern oder behindern. Darum sollte zukünftig verstärkt Kindern aus sozial schwächeren und künstlerisch weniger interessierten Haushalten der Weg zur kulturellen Bildung geebnet werden. In Bezug auf das Angebot der kulturellen Bildung kommt eine bedeutende Rolle neben der Schule immer stärker den non-formalen Bildungseinrichtungen wie Musik- und Kunstschulen, Bibliotheken und der gesamten Laienmusik zu.

Der Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates, Olaf Zimmermann, sagte: "Der heute erschienene Bildungsbericht lässt keinen Zweifel mehr an der Bedeutung der kulturellen Bildung für die Gesellschaft wie für jeden Einzelnen zu. Ich freue mich, dass sich der Bildungsbericht 2012 schwerpunktmäßig mit dem Thema kulturelle Bildung beschäftigt. Nun gilt es, sich den Herausforderungen einer umfassenden kulturellen Bildung für alle zu stellen und besonders dort, wo Nachholbedarf besteht, gezielte Fördermaßnahmen zu ergreifen."

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