13.01.2015 08:47 Einsendeschluss am 1. Juli

Kammermusik: Der Crossover Composition Award geht in die dritte Runde

Crossover Composition Award

Die Art der Wettbewerbsausschreibung ist bewusst offen gestaltet, um neuartige Musik mit zeitgemäßen Emotionen entstehen zu lassen (c) Veranstalter

Von: GFDK - thetwiolins

Mit insgesammt 11.000€ Preisgeld werden Komponisten aufgefordert, Musik zu schreiben, die "unter die Haut geht".

Frischen Wind in die Kammermusikszene bringen und die Klassik neu beleben – das war das Ziel von Marie-Luise & Christoph Dingler (The Twiolins www.thetwiolins.de), als sie den Crossover Composition Award ins Leben riefen. Der Wettbewerb wird alle drei Jahre durchgeführt, um das Repertoire für die Besetzung zwei Violinen zu erweitern. In den Jahren 2009 und 2012 erfreute er sich mit jeweils ca. 100 teilnehmenden Komponisten aus 16 Ländern einer großen Resonanz.

Musik, die unter die Haut geht

Die Ausschreibung fordert Musik, “die unter die Haut geht und das Publikum zu Begeisterungsstürmen hinreißt”. Ob virtuose Effekte oder große Emotionalität – die Komponisten haben musikalisch freie Hand. Einzige formale Vorgabe: Das Werk soll ca. 5min dauern.

Die Art der Wettbewerbsausschreibung ist bewusst offen gestaltet, um neuartige Musik mit zeitgemäßen Emotionen entstehen zu lassen. Diese Stilvielfalt soll zu einer nachhaltigen Weiterentwicklung des klassischen Konzerts und Publikums beitragen.

Musik-Wettbewerb

Die Preisgelder wurden von bisher 7.000€ auf knapp 11.000€ erhöht. "Dies ist vor allem durch unsere engagierten Sponsoren möglich geworden", erzählt Marie-Luise Dingler, "das Spiegel Institut fördert den 1. Preis diesmal nicht mehr mit 3.000€, sondern mit 5.000€! Daraufhin haben auch die anderen Sponsoren etwas mitgezogen und der zweite Preis ist jetzt mit 3.000€ dotiert (statt bisher 2.000€) durch Fuchs Petrolub und auch Platz 4-6 sind erhöht (4. Preis 800€, 5. und 6. Preis auf je 500€). Wir hoffen, dass diese Botschaft bei den Komponisten dieser Welt ankommt und sie zu tollen, musikalischen Ideen animiert".

"Wir sind insgesamt sehr zufrieden und glücklich über diese Entwicklung", so Christoph Dingler, "der Wettbewerb ist inzwischen in Mannheim angekommen und wird hauptsächlich von lokalen Sponsoren unterstützt. Auch der Förderverein wächst und wir freuen uns jetzt schon auf das Finale im September 2015".

Über den Wettbewerb:

Der Crossover Composition Award wurde 2009 von den Twiolins (Marie-Luise & Christoph Dingler) initiiert, um das Repertoire für die Besetzung mit zwei Violinen zu erweitern. Der Wettbewerb wird alle drei Jahre durchgeführt und erfreute sich in den Jahren 2009 und 2012 mit jeweils ca. 100 teilnehmenden Komponisten aus 16 Ländern einer großen Resonanz.

Die Ausschreibung fordert Musik, “die unter die Haut geht und das Publikum zu Begeisterungsstürmen hinreißt”. Ob virtuose Effekte oder große Emotionalität, die Komponisten haben musikalisch freie Hand, dürfen andere Stilrichtungen einfließen lassen oder eigene Ideen verfolgen. Einzige formale Vorgabe: Das Werk soll ca. 5min dauern.

Beim CCA wird das Publikum direkt in den Ablauf des Wettbewerbs eingebunden. Nach einer Vorauswahl durch eine repräsentative Jury, bestehend aus etablierten Musikern, Komponisten und Dirigenten (Prof. Christoph Poppen, Prof. Sidney Corbett, Aleksey Igudesman u.a.), kommt es zum großen Finale: Sechs Werke werden durch die Twiolins uraufgeführt und das Publikum (300-400 Besucher) entscheidet anschließend über die Preisvergabe.

Das Finale findet am 25.9.2015 im Anna-Reiss-Saal der Reiss-Engelhorn-Museen statt.

kontakt@thetwiolins.de