03.07.2015 10:38 Filmpreis für Menschenwürde und Zivilcourage

FRITZ-GERLICH-PREIS 2015 geht an den Film DEN MENSCHEN SO FERN von David Oelhoffen mit Viggo Mortensen

DEN MENSCHEN SO FERN mit Viggo Mortensen

Menschenwürde und Zivilcourage steht wieder ganz oben auf der Liste., dieses Jahr gewinnt der Film: DEN MENSCHEN SO FERN. Quelle: Cinemaids

Von: GFDK - Cornelia Spiering/ Kathrin Stammen

Der Film DEN MENSCHEN SO FERN von David Oelhoffen spielt im Jahr 1954 in Algerien vor dem Hintergrund des beginnenden Unabhängigkeitskrieges und erzählt die Geschichte zweier ungleicher Männer, die zu einer Schicksalsgemeinschaft zusammenfinden...

"Der Film setzt ganz stark auf die visuelle Ausdruckskraft der Bilder, die grandios eingefangenen Landschaftspanoramen und die „sprechenden“ Gesichter der eindrucksvoll agierenden Darsteller Viggo Mortensen und Reda Kateb. Sparsame, aber inhaltlich präzise Dialoge verdichten die Situationen, in die die Figuren hineingeworfen und mit grundlegenden ethischen Fragen konfrontiert werden. Der Zuschauer ist aufgefordert, die Fragen auch auf aktuelle Konflikte zu beziehen. Das gelingt umso besser dank der gänzlich undidaktischen, klugen Inszenierung Oelhoffens, die „Den Menschen so fern“ zu einem zeitlos modernen Film macht."

Filmpreis für Menschenwürde und Zivilcourage

Die Jury, unter Vorsitz von Dr. Peter Hasenberg, Filmbeauftragter der deutschen Bischofskonferenz, ist auch in diesem Jahr hochkarätig besetzt:

  • Dr. Anton Magnus Dorn
    Geschäftsführer der Akademie für Film- und Fernsehdramaturgie TOP:Talente
  • Dr. Manfred Hattendorf
    Leiter der Hauptabteilung Film und Kultur des Südwestrundfunks
  • Jochen Ketschau
    Senior Vicepresident deutsche Fiction, ProSiebenSat.1 TV Deutschland
  • Dr. Sandra Krump
    Ordinariatsdirektorin des Ressorts 5 - Bildung in der Erzdiözese München und Freising
  • Bettina Ricklefs
    Leitung Programmbereich Spiel-Film-Serie des Bayerischen Rundfunks
  • Caroline von Senden
    Leitung der Redaktion Fernsehfilm des ZDF
 

1. Platz (1500€)           KIESELS WELT von Dietrich Duppel

2. Platz (1000€)           VIER AFFEN von Frank Raki

3. Platz (500€)             INCLUSIO PRO REO von Ulrich Fasshauer und Kaya Tina Büttner

 

Eine lobende SIGNIS Erwähnung (World Catholic Association for Communication) durch Guido Convents geht an den Film NN von Héctor Gálvez.

Fritz-Gerlich-Filmpreis  

Der Fritz-Gerlich-Filmpreis zeichnet ein Werk des zeitgenössischen Spiel- und Dokumentarfilms aus. Inhaltlich greifen die jeweils ausgezeichneten Werke in couragierter Weise ein Thema auf, das publizistischen Niederschlag erfahren hat.

Die Tellux Beteiligungsgesellschaft mbH, deren Mehrheitsgesellschafter deutsche Bistümer sind, feiert in diesem Jahr 55-jähriges Bestehen und entwickelt und produziert Werte vermittelnde Programme im linearen und non-linearen Bewegtbildbereich, darunter insbesondere TV- und Kinofilme.