31.01.2014 09:41 mit 10.000 € dotiert

Fasziniert von der historischen Avantgarde - Paulina Olowska erhält Kunstpreis Aachen

Kunstpreis Aachen geht an Paulina Olowska

Paulina Olowska ist fasziniert von den utopischen Versprechen der historischen Avantgarde (c) Stadt Aachen/ Paulina Olowska

Paulina Olowska erhaelt Kunstpreis Aachen
Von: Stadt Aachen

Die polnische Künstlerin Paulina Olowska erhält den Kunstpreis Aachen 2014. Olowska, 1976 in Danzig geboren und heute eine der erfolgreichsten polnischen Künstlerinnen ihrer Generation, studierte an der School of the Art Institute, Chicago, und an der Akademie der Künste, Danzig.

Sie lebt und arbeitet in Mszana Dolna, Polen. Olowska kann auf eine Reihe von Einzelausstellungen in renommiertesten Museen für Zeitgenössische Kunst zurückblicken, zuletzt in der Kunsthalle Basel (2013), dem Stedelijk Museum, Amsterdam, im MoMa, New York (2012) und in der Münchner Pinakothek der Moderne (2009). Bei Gruppenausstellungen wurden ihre Arbeiten u.a. im Museum of Modern Art, Warschau, in der Sammlung Goetz, München, im Carnegie Museum of Art, Pittsburgh, und im Museum Folkwang, Essen, gezeigt.

Paulina Olowska setzt vergessene Frauen wieder ins Rampenlicht

Paulina Olowska durchforstet in ihrer künstlerischen Arbeit den historischen Fundus der Moderne, stöbert in der Kunst- und Designgeschichte und bedient sich bei Mode und Werbung. Fasziniert von den utopischen Versprechen der historischen Avantgarde, eignet Olowska sich deren Techniken an und benutzt sie in ihren Werken. So arbeitet sie in unterschiedlichen Medien wie Performance, Video, Installation, Skulptur, Collage, Malerei und Mode, kollaboriert mit anderen Künstler/innen, kuratiert Ausstellungen oder organisiert Events.
Dabei treten in Vergessenheit geratene Frauen dieser Disziplinen wieder ins Rampenlicht, durch Olowska neu bewertet und in die Historie eingeordnet.

Für das Ludwig Forum Aachen, das in einer ehemaligen Schirmfabrik beheimatet ist, wird Olowska ein ortspezifisches Projekt entwickeln. Die Preisverleihung und Ausstellung werden voraussichtlich im Winter 2014/15 stattfinden.

 

Setzt nachhaltige Impulse für die internationale Kunstszene

Der mit 10.000 Euro dotierte Kunstpreis Aachen wird alle zwei Jahre einem bildenden Künstler verliehen, dessen Arbeiten der internationalen Kunstszene nachhaltige Impulse geben. Mit dem Preis verbunden ist eine Einzelausstellung im Ludwig Forum für Internationale Kunst.

Jury des Kunstpreises Aachen 2014: Dr. Ulrike Groos, Direktorin Kunstmuseum Stuttgart; Sabine Breitwieser, Museum der Moderne, Salzburg; Dr. Brigitte Franzen, Direktorin, Ludwig Forum, Aachen; Ernst Höhler, Vorsitzender Verein der Freunde des Ludwig Forums e.V..

Die BMW Group als Kulturförderer

Der Kunstpreis Aachen ist eine Stiftung der Freunde des Ludwig Forums für Internationale Kunst e.V. und wird ermöglicht durch eine Kooperation mit der Stadt Aachen und der Aachener Wirtschaft. Sponsor
ist die BMW GROUP, München.

Bisherige Träger des Kunstpreises Aachen:
Phyllida Barlow (2012), Pawel Althamer (2010), Aernout Mik (2008), Roman Signer (2006), Andreas Slominski (2004), Tacita Dean (2002), Michael Asher (2000), Richard Tuttle (1998), Katharina Fritsch (1996), Christian Boltanski (1994), On Kawara (1992), Ilya Kabakov (1990), Richard Long (1988), A.R. Penck (1985) sowie Luciano Fabro (1983).
               

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