03.06.2013 09:08 NACHRICHTEN AUS DER KULTURPOLITIK

Die Reformation wird 500. Jahre - Bundesregierung fördert das Jubiläum bis 2017 mit 35 Millionen Euro.

Der Staatsminister Bernd Neumann erklärte hierzu: Die Reformation, deren 500. Jubilaeum wir 2017 begehen, war mehr als ein kirchliches Ereignis.

Der Staatsminister erklärte hierzu: „Die Reformation, deren 500. Jubiläum wir 2017 begehen, war mehr als ein kirchliches Ereignis.

Von: GFDK - Bundesregierung.de

Auch 2013 fördert der Kulturstaatsminister Bernd Neumann mit dem Programm "Reformationsjubiläum 2017" zahlreiche Kulturprojekte. Zu ihnen gehört die Ausstellung "Hallescher Pietismus und Reformation". Sie beschäftigt sich mit dem Wirken des Pietisten August Hermann Francke.

Anlässlich der Eröffnung der Ausstellung „Hallescher Pietismus und Reformation“ am 27. Mai 2013 in der Landesvertretung Sachsen-Anhalt in Berlin hat Kulturstaatsminister Bernd Neumann neue Förderentscheidungen zum Programm „Reformationsjubiläum 2017“ bekannt gegeben.

Der Staatsminister erklärte hierzu: „Die Reformation, deren 500. Jubiläum wir 2017 begehen, war mehr als ein kirchliches Ereignis. Von ihr gingen entscheidende Anstöße zu humanistischen Zielen wie Freiheit und Selbstbestimmung, Aufklärung und Menschenrechte aus, die nicht nur ausschlaggebend für die deutsche Geschichte, sondern von weltweiter Bedeutung sind. Die Bundesregierung nimmt das Jubiläum zum Anlass, gemeinsam mit der evangelischen Kirche und den Ländern die Reformation mit einer Vielzahl von Aktivitäten zu würdigen. Sie fördert das Jubiläum bis 2017 mit 35 Millionen Euro.“

Die jetzt beschlossene erste Fördertranche im Jahre 2013 umfasst 22 teilweise mehrjährige Projekte mit rund 4,6 Millionen Euro bis 2015. Gefördert werden u. a. Projekte der kulturellen Bildung wie „Tour Luther-Trip“ und die Ausstellung „Pop-up Cranach“ oder das Forschungsprojekt „Tafelbilder der Familie Cranach“ der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland. Hervorzuheben sind auch die Sonderausstellung „Luther und die Fürsten“, die Wormser Religionsgespräche oder ein Comic-Wettbewerb zum Themenjahr Reformation und Toleranz.

Der Kulturstaatsminister hat auch die Ausstellung „Hallescher Pietismus und Reformation. August Hermann Francke in der Nachfolge Martin Luthers“ gefördert. Sie erläutert die gesellschaftspolitischen Einflüsse des Wirkens August Hermann Franckes. Die auch auf Englisch konzipierte Wanderausstellung wird anschließend in weiteren Städten weltweit gezeigt. Die Franckeschen Stiftungen zu Halle erinnern damit an ihren Gründer, dessen Geburtstag sich 2013 zum 350. Mal jährt. Sie werden auch aus dem Etat des Kulturstaatsministers mit jährlich 822.000 Euro institutionell gefördert, über 5,2 Millionen Euro sind bislang in die Sanierung geflossen.

Quelle:
http://www.bundesregierung.de/...