06.10.2012 08:23 vom 20. Okt. bis 4. Nov. 2012

Die 1. Jüdischen Kulturtage in Freiburg - Mit Konzerten, mehreren Autorenlesungen, Gesprächsvorträgen, Filmen und Kabarett

Unter dem Motto „Dem Leben zugewandt“ starten am 20. Oktober die ersten Jüdischen Kulturtage in Freiburg

Quelle: Veranstalter

Von: GFDK - Dr. Friederike Zimmermann

Unter dem Motto „Dem Leben zugewandt“ starten diese am 20. Oktober, um 19.30 Uhr, im Paulussaal mit dem Eröffnungskonzert „Kol Haneshama“ („Stimme der Seele") der Kantorin Svetlana Portnyansky.

Mit weiteren Konzerten, mehreren Autorenlesungen, Gesprächsvorträgen, Filmen und Kabarett präsentiert das Jüdische Gemeindezentrum bis zum 4. November ein abwechslungsreiches Programm aus nahezu allen Kunstsparten.

Zum Abschluss der Kulturtage am 4. November, um 19 Uhr, setzen Julien Laffaire (Klarinette), Julius Berger (Violoncello) und Gilead Mishory (Klavier) im Gertrud-Luckner-Saal der Jüdischen Gemeinde, Engelstrasse 1, noch einen letzten Glanzpunkt: Im Rahmen eines Konzertes wird das Auftragswerk „Hauspsalm“ des Komponisten und Pianisten Gilead Mishory zum 25-jährigen Einweihungsjubiläum des Gemeindezentrums uraufgeführt.

1. Jüdische Kulturtage Freiburg:

vom 20.Okt. bis 4. Nov. 2012

Eröffnungskonzert: Svetlana Portnyansky: „Kol Haneshama“ (Stimme der Seele),

20. Oktober, 19.30 Uhr
Paulussaal, Dreisamstrasse 3
 
Grußworte: Ulrich von Kirchbach, Kulturbürgermeister
Myri Turkenich, Kulturreferentin der JGF
Irina Katz, Vorsitzende der JGF
 
Israelitische Gemeinde Freiburg, Engelstrasse 1, 79098 Freiburg
Tel.: 0761 / 556 52 96 0, E-Mail: jg-fr@t-online.dehttp://www.jg-fr.de

„Dem Leben zugewandt“ – ein buntes Programm mit mehr als 15 Veranstaltungen bei den ersten Kulturtagen der Freiburger Jüdischen Gemeinde
 
Unter dem Motto „Dem Leben zugewandt“ starten am 20. Oktober die ersten Jüdischen Kulturtage in Freiburg. Mit Konzerten, mehreren Autorenlesungen, Gesprächsvorträgen, Filmen und Kabarett präsentiert die Jüdische Gemeinde bis zum 4. November ein abwechslungsreiches Programm aus nahezu allen Kunstsparten.
 
Mit diesen Kulturtagen, ein in seiner Dichte und Konzeption sicher einzigartiges Festival, hält die mittlerweile aus 750 Mitglieder bestehende Jüdische Gemeinde Freiburg sowohl Rückblick als auch Vorausschau: Zum einen mündet dieses kulturelle Großereignis in deren 25-jähriges Jubiläum – am 5. November 1987 bezog sie ihr heutiges Zentrum in der Engelstrasse 1; zum anderen soll dadurch die öffentliche Präsenz der Gemeinde als Trägerin und Vermittlerin des jüdischen Kulturerbes erhöht werden.
 
Die Vielfalt ihres ausgewählten Programms verdankt sich nicht zuletzt ebenso vielfältigen Kooperationen: Neben dem Freiburger Kulturamt, der Stadtbibliothek und dem kommunalen Kino trugen auch die Emil-Thoma-Realschule und die Paula-Fürst-Schule entscheidend zur Verwirklichung der Jüdischen Kulturtage bei.
 
 
„Kol Haneshama“ – beim Eröffnungskonzert am 20. Oktober erklingt die „Stimme der Seele“, so der Titel eines so feinsinnigen wie leidenschaftlichen jüdischen Liedprogramms mit zum Teil liturgischen Stücken, vorgetragen von der russischstämmigen Kantorin Svetlana Portnyansky aus den USA – auch genannt die „russische Streisand“. In ihrem Gesang vereinen sich die Achtung vor Gott und der jüdischen Tradition sowie die Liebe zum Land Israel. Mittlerweile zählt sie zu den weltweit bekanntesten jüdischen Sängerinnen.
 
„Es ist ein großer Glücksgriff, dass Frau Portnyansky, die bisher nur in großen jüdischen Gemeinden auftrat, im Rahmen ihrer Deutschlandtour auch ihren Weg nach Freiburg findet“, freut sich Myri Turkenich, die Kulturreferentin der Jüdischen Gemeinde Freiburg.
 
Benny Barbasch, Olga Grjasnowa und andere Autoren, der Filmregisseur Tomer Heymann („I shot my love“), zwei Klarinetten-Trios (darunter das Israel Clarinet Trio), der Kabarettist Alexej Boris und viele andere mehr geben Einblick in die Fülle ihres umfangreichen Schaffens. Zwei Freitagabende werden zur „Langen Nacht der Synagoge“ mit Führungen, Gottesdienst und einem gemeinsamen Kiddush – ein kleiner Imbiss, bei dem rituelle Segenssprüche gesprochen werden und Lieder zur Schabbath gesungen werden.
 
 
Am 4. November setzen Julien Laffaire (Klarinette), Julius Berger (Violoncello) und Gilead Mishory (Klavier) im Gertrud-Luckner-Saal der Jüdischen Gemeinde, Engelstrasse 1, zum Abschluss der Kulturtage noch einen letzten Glanzpunkt: Im Rahmen eines Konzertes wird das Auftragswerk „Hauspsalm“ des Komponisten und Pianisten Gilead Mishory zum 25-jährigen Einweihungsjubiläum des Gemeindezentrums uraufgeführt.

Eröffnungskonzert:  Svetlana Portnyansky: „Kol Haneshama“ (Stimme der Seele)
                                   Klavier: Ernest Shteynberg, Geige:
 
                                  20. Oktober, 19.30 Uhr
Paulussaal, Dreisamstrasse 3
 
Grußworte:                Ulrich von Kirchbach, Kulturbürgermeister
Myri Turkenich, Kulturreferentin der JGF
Irina Katz, Vorsitzende der JGF