12.04.2013 09:48 DJV bestürzt über Ende von dapd

Aus und vorbei - eine „Katastrophe für die Redakteure und freien Journalistinnen

Der Deutsche Journalisten-Verband hat sich bestürzt über das am heutigen Donnerstag verkündete Aus für die Nachrichtenagentur dapd gezeigt.

„Den Herren Löw, Vorderwülbecke und Ende haben die Kolleginnen und Kollegen den Verlust ihrer Arbeitsplätze und Aufträge zu verdanken.

Von: GFDK - Hendrik Zörner

Der Deutsche Journalisten-Verband hat sich bestürzt über das Donnerstag verkündete Aus für die Nachrichtenagentur dapd gezeigt.

DJV-Bundesvorsitzender Michael Konken nannte die Entscheidung der Insolvenzverwalterin eine „Katastrophe für die Redakteure und freien Journalistinnen und Journalisten von dapd“. Zugleich kritisierte er die früheren Eigentümer der Nachrichtenagentur: „Den Herren Löw, Vorderwülbecke und Ende haben die Kolleginnen und Kollegen den Verlust ihrer Arbeitsplätze und Aufträge zu verdanken. Anstelle von unternehmerischer Kompetenz haben die ehemaligen Eigentümer einen Kamikaze-Kurs gesteuert, der schließlich zum Totalschaden geführt hat.“


„Die Agenturszene in Deutschland ist mit dem Ende von dapd ärmer“, sagte Konken. „Das ist ein Schaden für die Medienvielfalt in unserem Land.“ Er forderte die anderen Nachrichtenagenturen auf, Beschäftigungsmöglichkeiten für die ehemaligen dapd-Mitarbeiter in ihren Häusern zu prüfen. „Das sind engagierte Kolleginnen und Kollegen, die das Nachrichtengeschäft beherrschen.“ Sie hätten eine zweite Chance verdient.


Referat Presse- und Öffentlichkeitsarbeit:
Hendrik Zörner