04.02.2018 10:49 schlaflose Nächte

Ist IHR Unternehmen fit in Sachen E-Privacy? die GFDK ist es noch nicht

Unser Marketing Redaktions-Mops Adele schaut genauso dumm aus der Waesche wie der Redaktionsleiter Gottfried Boehmer beim Thema E-Privacy. Foto: GFDK

Unser Marketing Redaktions-Mops Adele schaut genauso dumm aus der Wäsche wie der Redaktionsleiter Gottfried Böhmer beim Thema E-Privacy. Foto: GFDK

Von: GFDK - Marketing News - W&V Rolf Schröter

Rolf Schröter, Ressortleiter Marketing bei W&V, fragt mich ob ich fit bin in Sachen E-Privacy? Dazu ein ganz klares Nöö. Ich habe dazu natürlich sehr viel gelesen, schlauer bin ich aber nicht geworden, und wie ich das alles bis Mai 2018 umsetzen soll, weiß ich auch noch nicht. Ich vermute nur, dass es sehr teuer wird, die EU-Richtlinie zu erfüllen und mir noch einige schlaflose Nächte bevorstehen.

Lieber Herr Böhmer,

ist IHR Unternehmen fit in Sachen E-Privacy?

Über zwei Drittel der W&V-Leser geben zu: Nein. Tatsache ist: Viele Unternehmen haben noch keine konkreten Maßnahmen getroffen, um ab dem 25. Mai einen rechtskonformen Datenschutz zu haben. Dann greift die Datenschutzgrundverordnung – auch wenn die (parallel geplante) E-Privacy-Verordnung sich verspäten sollte.

Schreckensszenarien auch bei der GFDK

Dieses ergänzende Gesetzeswerk wiederum ist offenbar der Grund, warum sich manches Unternehmen in einer Art Schockstarre befindet. Allein der Begriff E-Privacy scheint Angstgefühle auszulösen. Kein Wunder. Manche Verbände haben wahre Schreckensszenarien verbreitet.

Lassen wir die Konjunktive beiseite. Insbesondere für kleine und mittelständische Unternehmen ist es jetzt wichtig, ruhig zu bleiben, sachlich zu prüfen und sinnvoll zu handeln.

Für alle, die sich ohnmächtig fühlen, oder glauben, sie seien zu spät dran – oder sogar den Wunsch verspüren, einfach gar nichts zu tun, antwortet der externe Datenschutzbeauftrage Dr. Nils Christian Haag mit einfachen Worten auf die drängendsten Fragen. Und räumt dabei gleich mit einem weit verbreiteten Missverständnis auf: „Do not track“ heißt nämlich nicht „Bitte keine Werbung“.

Wer noch tiefer einsteigen möchte, für den bietet W&V übrigens auch ein Seminar zum Thema „Online Marketing & Recht“ am 12.03 in München.

Ihnen noch einen angenehmen Abend.

Rolf Schröter

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