03.04.2018 14:37 Verstöße gegen die DSGVO

DSGVO - Abmahnanwälte stehen in den Startlöchern

Wo kein Klaeger, da kein Richter – dieses Motto ist im Umgang mit der DSGVO kein guter Ratgeber

Wo kein Kläger, da kein Richter – dieses Motto ist im Umgang mit der DSGVO kein guter Ratgeber.

Von: GFDK - Marketing News - W&V Rolf Schröter

Jochen Kalka Chefredakteur von W&V schrieb mir zuletzt: "Erste Marken wollen Facebook die rote Karte zeigen". Das ihr Arzt oder Apotheker schon immer wuste was Facebook treibt ist nun einmal kein Geheimnis. Ich glaube, das ist nur ein Sturm im Wasserglass.

Nun schreibt mir Rolf Schröter Ressortleiter Marketing von W&V zu den folgen der DSGVO Verordnung die im Mai 2018 in Kraft tritt.

Lieber Herr Böhmer,

gefährlich wird es wegen der Abmahnanwälte. Wenn deine Fehler zum Geschäftsmodell für andere werden, hast du ein Problem. Also, Vorsicht, Ihr E-Commerce-Anbieter!

Rund 70 Prozent der 50 reichweitenstärksten deutschen Online-Shops erfüllen nicht die Anforderungen der Datenschutzgrundverordnung, schreibt W&V-Redakteurin Manuela Pauker. Das neue EU-Regelwerk – kurz DSGVO – tritt am 25. Mai in Kraft. Bei Verstößen drohen jetzt gravierende Bußgelder.

Wo kein Kläger, da kein Richter – dieses Motto ist im Umgang mit der DSGVO kein guter Ratgeber. Denn Kläger wird es vermutlich genug geben. Für Anwälte kann das proaktive Anschwärzen sehr lukrativ sein. Schließlich betreffen die Einwilligungserfordernisse aus der DSGVO auch die Online-Präsenz von Unternehmen.

Vielen ist das nicht bewusst. Für Abmahnanwälte ist es leicht, Verstöße gegen die DSGVO aufzuspüren und anzuzeigen.

Ihnen einen sicheren und angenehmen Abend.

Rolf Schröter

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