23.05.2017 06:31 Neue Konzertreihe Kammerakademie

Sonderkonzert zum 300. Geburtstag von Johann Stamitz

Alina Pogostkina spielt die Violine beim Kammerkonzert in Mannheim

Das Mannheimer Orchester startet ein neues Konzertformat, Alina Pogostkina ist mit dabei, Foto: www.25Stunden.com

Von: GFDK - Caroline Rupprecht

Mit dem Auftaktkonzert zu einer neuen Konzertreihe im Opernhaus am Montag, 29. Mai feiert das Nationaltheater-Orchester den 300. Geburtstag von Johann Stamitz, dem Gründungsvater des Orchesters. Auf dem Programm der Kammerakademie stehen als Werke des Jubilars die Symphonie D-Dur op. 3, Nr. 2 sowie sein Klarinettenkonzert B-Dur, außerdem C.P.E. Bachs Symphonie Es-Dur Wq. 179, J.C. Bachs Ouvertüre zu Lucio Silla und Mozarts Violinkonzert G-Dur KV 216.

Solisten sind Martin Spangenberg (Klarinette) und Alina Pogostkina (Violine), es dirigiert Stephan Mai.

Die Kammerakademie bildet den Auftakt zu einem neuen Konzertformat, das in Kooperation von Nationaltheater und Musikalischer Akademie stattfinden wird. Mit dieser Konzertreihe soll die Möglichkeit geschaffen werden, dass sich die Musiker auch in kleineren Formationen intensiv mit den Werken abseits des großen Kernrepertoires – vom Barock bis heute – auseinandersetzen.

Ziel ist dabei auch, in Zusammenarbeit mit namhaften Dirigenten und Instrumentalisten die Impulse historisch informierter Aufführungspraxis für das Nationaltheater-Orchester fruchtbar zu machen, was bereits im Barockkonzert unter der Leitung von Bernhard Forck zu Beginn dieser Spielzeit zu erleben war.

Mannheimer Orchesterkultur

Neugier, Entdeckergeist und der Drang, dem Orchester immer neue Ausdrucksmöglichkeiten zu erschließen, zeichnen die Mannheimer Orchesterkultur seit ihren Anfängen aus. Und so widmet sich das Auftaktkonzert der Kammerakademie dem 300. Geburtstag von Johann Stamitz, dem Gründervater der »Mannheimer Schule«.

Eine gemeinsame Veranstaltung von NTM und Musikalischer Akademie e.V.

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